Altenheim Radermecher Empfang

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Hier finden Sie Texte und Informationen zu älteren Veranstaltungen des Klosterstifts, die für Sie von Interesse sein könnten.

Klosterstift feiert zehnjähriges Bestehen

Mit einer kleinen aber feinen Feier wurde im Klosterstift Radermecher das zehnjährige Bestehen der Einrichtung am Hasselholzer Weg gefeiert. Einem Haus, in dem man sich, sobald man es betrete, sofort wohlfühle, wie Ralf Kaup, Geschäftsführer des Trägers, den Aachener Caritasdiensten, in seiner Ansprache betonte. „Hier wird seit zehn Jahren großartige Arbeit geleistet“, lobte Ralf Kaup und bedankte sich bei den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die dies trotz der schwierigen politischen Bedingungen in der Altenpflege immer gewährleisteten zum Wohle der Bewohner, deren Zufriedenheit stets der Ansporn sei.

Auch für die Einrichtungsleitung, Yvonne Kersgens, stehen die Bedürfnisse der Bewohner im Mittelpunkt. In ihrer Rede bemerkte sie, wie vielfältig und komplex die Arbeit in den vergangenen zehn Jahren gewesen ist und wie viel sich geändert habe. „Nichts ist beständiger als der Wandel“, fasste Yvonne Kersgens zusammen.

Wie gut aufgehoben sich die Bewohner und auch die Angehörigen im Klosterstift Radermecher fühlen, machte Uwe Schoop deutlich. Er ist seit 2011 ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Senioreneinrichtung und festes Redaktionsmitglied beim „Klosterstift Journal“, der hauseigenen Zeitschrift des Klosterstifts. Er selbst, sagte er, komme aus Köln und brauchte vor sieben Jahren einen Heimplatz für seine damals 97-jähirge Mutter. Da er seine Mutter nicht aus der gewohnten Umgebung reißen wollte, suchte er eine Einrichtung in Aachen. „Und wir hatten Glück, wir bekamen hier einen Platz.“ Das Haus pries er seiner Mutter als „Seniorenhotel – all inclusive“ an, ein geschickter Schachzug, die alte Dame fühlte sich schnell heimisch, obwohl sie eigentlich nie in ein Seniorenheim wollte. Sie verstarb leider nach kurzer Zeit, doch Uwe Schoop blieb dem Klosterstift, in dem man sich so gut um seine Mutter gekümmert habe, treu. „Warum? Weil mir dieses Haus am Herzen liegt“, erklärte er und trägt nun seinerseits viel dazu bei, dass sich wiederherum neue Bewohner und ihre Familien im Klosterstift gut aufgehoben fühlen.

Musikalisch begleitete das Moritz-Schippers-Trio mit jazzigen Noten durch den Nachmittag.


„Mit Leib und Seele und Öcher Platt im Einsatz“

Seit nunmehr zehn Jahren kümmert sich Marlene Hüllenkremer ehrenamtlich um Bewohnerinnen und Bewohner des Klosterstifts Radermecher. Sie kommt zu Besuchen, singt mit den Bewohnern und hat stets ein offenes Ohr für die Senioren. Dabei ist Marlene Hüllenkremer selbst auch schon 75 Jahre alt. Doch alleine zuhause herumsitzen und nichts tun, das möchte und kann das Burtscheider Original nicht.

Mehr Infos: Lesen Sie hier den ganzen Bericht vom 04. Januar 2018 über Marlene Hüllenkremer in den Aachener Nachrichten.

» Aachener Nachrichten (PDF)


Filmteam dreht im Klosterstift

Lächelnd geht Tanzid Ahmed im Wohnzimmer des Wohnbereichs 3 im Klosterstift Radermecher von Tisch zu Tisch. In der Hand hält er eine Glaskaraffe mit Saft, aus der er den Bewohnern des Seniorenheims, die gerade ihren Nachmittagskaffee genießen, auf Wunsch nachschenkt. Für den Pflegehelferschüler ist dies eine ganz gewöhnliche Handlung, die zu seinen täglichen Aufgaben gehört. Doch heute Nachmittag ist alles anders, irgendwie besonders und das liegt an dem dreiköpfigen Filmteam, das wenige Schritte hinter Tanzid Ahmed steht und die Arbeit des 21-Jährigen festhält.

Für einen Dokumentarfilm ist das Aachener Regisseur-Ehepaar Miriam Pucitta und Michael Chauvistré ins Klosterstift Radermecher gekommen. Tanzid Ahmed ist einer der Protagonisten ihres neuen Films, mit dem die Filmemacher das Leben und Arbeiten junger Menschen darstellen möchten, die als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. „Wie kommen wir zusammen“ – so der Arbeitstitel des Films – ist Teil einer ganzen Reihe von Filmen, die die Aachener Regisseure bereits gedreht haben. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, dem Zentrum für Kinder-, Jugend- & Familienhilfe Maria im Tann, dem Internationalen Zeitungsmuseum Aachen, der Nadelfabrik Fachbereich Soziales und Integration sowie der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen, sind mittlerweile vier Filme entstanden, der fünfte „Wie kommen wir zusammen“ soll im Januar 2017 Premiere feiern.